Tipps
CSS3-Font-Face: Wo spriessen die Schriften im Web?
(ps) Seit Jahren fragen sich Tätige in Medienwirtschafts- und IKT-Berufsgattungen, wie Schriften problemlos in Webprojekte zu integrieren sind. Vor der Etablierung von CSS3 (Formatierungssprache Cascading Style Sheets) und deren Implementierung in aktuelle Browser war es schier unmöglich, mehr als neun Fonts (bspw. Arial oder Times; siehe dazu www.typetester.org) plattformübergreifend zu nutzen — und das, obwohl die für erweiterte Schriftdarstellungen nötige CSS-Angabe @font-face gar einst als CSS2-Standard existierte, zeitweise.
Microsofts Internet Explorer mit seiner Trident-Engine kann bereits seit Version 4.0 (Jahr 1997) .eot-Fontdateien einbinden, Mozillas Firefox mit Gecko-Engine erst ab Version 3.5 (Jahr 2009) .ttf- und .otf-Schriftdateien — letzterer trotz seines mutigen Vorfahrs Netscape Navigator, für welchen die @font-face-Angabe selbstverständlich war, ungeachtet der Nutzung eigener .pfr-Fontdateien. Um das Ganze noch umfangreicher zu machen, hat die Mozilla-Foundation ab Firefox 3.6 zusätzlich die Unterstützung des vielversprechenden .woff-Formats (Web Open Font Format) implementiert.
Da mittlerweile eine verlässliche Basis zur Webfontanwendung zu bestehen scheint, wagen sich — nach und nach — diverse Dienstleister daran, E-Services für die lizenzkorrekte Schriftintegration anzubieten. Darunter bekannte Namen wie Monotype (http://webfonts.linotype.com), Extensis/Celartem (cloudbasiert, in Testphase) und Google (http://code.google.com/webfonts).
Aktueller Service-Star unter puren Webbern aber ist Typekit.com. Allerdings schläft die Konkurrenz nicht, wie Fontslive.com oder Fontsquirrel.com zeigen.
Weitere resp. verwandte Online-Ressourcen:
Online-Textverarbeitung mit Drupal: Vom FCKEditor zum CKEditor — oder doch eher WYSIWYG-API?
Meine eigene, umfangreiche Blooniversal Drupal Distribution muss sich im Bereich der Online-Textbearbeitung erneuern! Hauptgrund ist der bewährte FCKEditor, welcher nun durch den CKEditor abgelöst wird — siehe dazu http://ckeditor.com. Nun stehe ich vor der grossen Entscheidung:
- Drupalmodul FCKEditor vorrübergehenderweise mit der neusten FCKEditor-Version 2.6.6 von http://ckeditor.com aktualisieren?
- Drupalmodul-Nachfolger CKEditor einsetzen und mit der neusten CKEditor-Version 3.2.1 von http://ckeditor.com betreiben?
- Oder gleich auf das relativ neue Drupal-Modul WYSIWYG-API setzen?
Der Vorteil der dritten Option liegt auf der Hand: Freie Verfügbarkeit verschiedener Texteditoren zu verschiedenen Zwecken im gleichen Webprojekt. So könnte damit eine bestimmte Seite mit Editor X, eine andere aber mit Editor Y zur Inhaltsbearbeitung ausgestattet werden. Natürlich bieten alle drei Optionen auch ausführliche Medienintegrationsfähigkeiten (Bilder, Video, Audio) — insofern greift der Titel «Online-Textverarbeitung […]» etwas zu kurz.
Meine Entscheidung und der Lösungsweg?:
[EDIT_2010-04-27T18:00]:
Kein CKFinder
Fürs Erste steht fest, dass ich die Online-Dateiverwaltung CKFinder http://ckfinder.com/ nicht zusammen mit CKEditor benutzen werde — IMCE http://drupal.org/project/imce ist vom Funktionsumfang her zu bevorzugen!
WYSIWYG-API plus CKEditor
Ich habe mich jetzt für die vielseitige WYSIWYG-API plus — vorerst einmal — CKEditor entschieden. Letzterer ist mit dem guten alten FCKEditor verwandt … und ist damit ähnlich konfigurierbar! Allerdings verhält es sich schon so, dass die Konfiguration des CKEditors in dieser Kombination Schwierigkeiten mit sich bringt; siehe bspw. http://drupal.org/node/462146 oder http://drupal.org/node/737318. Das muss ich mir morgen noch einmal ganz genau ansehen. Rein funktionell gesehen aber klappt diese Kombination auf meinem lokalen Ubuntu-Entwicklungsserver samt LAMP-Stack problemlos.
Allerdings scheint mir beim Überfliegen des Beschriebs zur What-You-See-Is-What-You-Get-API etwas Wesentliches entgangen zu sein: Die diversen Texteditoren werden über die Auswahl der Inhaltsfilter entsprechend aktiviert:

An dieser Stelle eine ausdrückliche Warnung: Die Konfiguration des CKEditors in der oben genannten Kombination verursacht Probleme. Im bewährten FCKEditor konnte man in der Konfigurations-Javascript-Datei ganz einfach die Toolbars nach Belieben zusammenstellen — unten stehend mein altes Beispiel, welches sich stark an das klassische MS Office 2003 anlehnt:
['FitWindow','DocProps','Source','-','Save','NewPage','Preview','-','Templates'],['Cut','Copy','Paste','PasteText','PasteWord','-','Print','SpellCheck'],
['Undo','Redo','-','Find','Replace','-','SelectAll','RemoveFormat'],
['Link','Unlink','Anchor','LinkToNode'],
['Link','Unlink','LinkToNode','LinkToMenu','Anchor'],
'/',
['Style','FontFormat','FontName','FontSize'],
['Bold','Italic','Underline','StrikeThrough','-','Subscript','Superscript'], ['OrderedList','UnorderedList','-','Outdent','Indent','Blockquote'],['JustifyLeft','JustifyCenter','JustifyRight','JustifyFull'],
'/',
['Image','Flash','Table','Rule','SpecialChar','DrupalBreak','DrupalPageBreak'],
['Form','Checkbox','Radio','TextField','Textarea','Select','Button','ImageButton','HiddenField'],
['TextColor','BGColor','ShowBlocks']
Via config.js der CKEditor-Bibliothek scheint das nicht hinzuhauen. Leider resultiert auch aus einer Adaption von 'sites > modules > wysiwyg > editors > ckeditor.inc' nichts Konstruktives. Ärgerlich, da extrem aufwendig! Sobald ich die Lösung für dieses Problem herausgetüftelt habe, werde ich diese hier veröffentlichen.
[EDIT_2010-04-28T12:00]:
Die Adaption von 'sites > modules > wysiwyg > editors > ckeditor.inc' funktioniert dennoch. Das ist zwar äusserst suboptimal und momentan ist auch kein Toolbar-Zeilenumbruch erzeugbar, aber temporär scheint mir dies die beste Lösung zu sein. Unten stehend als Anhang die Datai 'ckeditor.inc' mit neuem PHP-Code ab Zeile 290:
Social Media Akademie: Neues Konzept
Interaktion, Kollaboration und Dialog: Die erste deutsche Social Media Akademie (SMA) will beim neuen Basislehrgang Social Media nicht ausschliesslich auf Wissensvermittlung setzen. Die Grundlage des neuen didaktisch-methodischen Konzepts besteht darin, Social Media nicht nur zu lehren, sondern für die Teilnehmer auch erlebbar zu machen.
Drei-Säulen-Konzept
Das didaktisch-methodische Konzept des Basislehrgangs Social Media beruht auf drei Säulen: Die erste Säule ist das Live-Web-Learning, bei dem die Teilnehmer in Online-Vorlesungen praxisorientierte und theoretisch fundierte Inhalte von erfahrenen Praktikern lernen sollen. Die zweite Säule heisst Webbased-Collaborative-Learning — hier erarbeiten kleine Online-Gruppen mit sechs bis acht Teilnehmer gemeinsam Lösungsansätze für problemorientierte Fragestellungen. Schliesslich bilden selbstorganisierte und tutoriell begleitete Lerngemeinschaften die dritte Säule des Lehrgangs.
Start ist der 5. Mai 2010, die Weiterbildung dauert vier Monate und beinhaltet acht interaktive Onlinevorlesungen à zwei bis drei Stunden. Die Kosten betragen umgerechnet rund 1200 Franken respektive 825 Euro (zzgl. MwSt).
http://socialmediaakademie.deMit Drupal Zahlen berechnen und gruppieren
Immer wieder lese ich in einschlägigen Foren und in Beratungs-Mailinglisten, dass Menschen verzweifelt auf der Suche nach Berechnungs- und Gruppierungsfunktionen in Drupal sind. Dabei ist die Sache eigentlich ganz einfach:
- Erstens existiert für das Zusammenfassen von Informationen das Modul Views.
- Des Weiteren gibt es hierfür wiederum die Views-Erweiterung Views Calc.
- Und für all jene, die mit dem CCK-Modul arbeiten möchten, ist das Drupal-Modul Computed Field zu empfehlen.
Das sind — auf Anhieb — alle unmittelbar nützlichen Drupal-Module, die mir für das Berechnen resp. Gruppieren von Zahleninformationen in den Sinn kommen. Wem fallen noch mehr ein?
Drupal-Menüs mit Active Trail
Menü-Elemente in Drupal automatisch und kategoriengerecht hervorheben? Eine methodisch-manuelle Alternative zum bekannten Drupal-Menu-Modul «Menu Trails» wird im Random-Tech-Ramblings-Blogeintrag «Drupal Active Trail for Menu» beschrieben. Der PHP-Code ist nicht einmal lang. Übrigens: Der Code wurde von mir nicht getestet — es ist die Idee des Bloggers, welche ich für erwähnenswert halte.
DHTML-Navigation mit Drupal-Modul Nice Menus
Wer auf der Suche nach einer einfach zu themenden DHTML-Navigation für die Content Management Platform Drupal ist, dem sei das das Drupal-Modul «Nice Menus» empfohlen. Es ermöglicht Webintegratoren, Webentwicklern sowie Webdesignern, bei Drupal-Webprojekten Drop-Down-Navigationen/Menüs und ausklappbare Rechts-Links-Menüs einzusetzen. Das Besondere daran: Ab Version 2.0 arbeitet die Lösung mit dem Jquery-Plug-in «Superfish».
Quick picture transformation
With BeFunky you can just upload your pictures and apply a variety of special effects, such as: cartoon, stencil, scribble, ink, black and white, oil painting and many more.
I tested BeFunky and here are the results. Meet 'Jonny' the donkey, who lives near a wonderful forest.

Create graphics online
Sumo Paint is an online application if you are feeling creative and want to create some graphics. One can do a lot of different graphics with this tool. You can work directly online and save your pictures.
Here are my little creations with Sumo. I have to say, it was a lot of fun!

Webseiten: Metatags, wo geht ihr hin?
Das Web ist gekennzeichnet von stetigem Wandel. In den letzten Jahren war dieser besonders stark spürbar. Deshalb habe ich mir in den letzten Tagen einige Gedanken zu den Grundlagen des Webdesigns resp. präziser der Webintegration gemacht. Ich behaupte, die folgenden Metatag-Werte (Metainformationen von/für Websites) sollten die meisten Suchmaschinen zufrieden stellen:
- Title-Metatag: Nicht länger als 65 Zeichen samt Leerzeichen.
- Description-Metatag: Nicht länger als 150 Zeichen samt Leerzeichen.
- Keywords-Metatag: Maximal 10 Wörter, maximale Länge von 130 Zeichen samt Leerzeichen.
Alle weiteren Metatag-Definitionen dürften mittlerweile nur mehr eine marginale (bspw. Page-Topic), komplementäre (bspw. Language) oder pur funktionale Rolle (bspw. Robots) spielen. Zunehmend wichtiger sind Metainformationen in zusätzlichen RDF-Dokumentent, welche dann auf Basis der Dublin-Core-Konvention geschrieben sind. Aber das ist bereits ein Thema für fortgeschrittene Webber (Entwickler/Programmierer, Designer/Publisher, Integratoren), die sich für das semantische Web — als Bestandteil des kommenden Web 3.0 — interessieren.
Zusatz-Hinweis: Logischerweise sollten an keiner Stelle in Web-Dokumenten unkodierte Sonderzeichen wie ä, è, ö, è, € oder ® vorkommen. Zwar ist heutezutage der Unicode-Standard weit verbreitet; auch im Web, wo mittlerweile generell mit der UTF-8-Kodierung (Zeichensatz) gearbeitet werden sollte — und damit den freien Sonderzeichen-Gebrauch eigentlich ermöglicht! Spezielle HTML-Entitäten (hier ein Link zu einem praktischen Look-Up-Werkzeug) ausserhalb des traditionellen ASCII-Zeichensatzes werden, sicherheitshalber, trotzdem oftmals in kodierter Form (Named Entitites oder Numerische Notation mit Unicode) niedergeschrieben.
Twittern mit Drupal
Soeben habe ich im aktuellen mediaforum.ch-Pressespiegel entdeckt, dass die Schweizer Medienwelt sich Gedanken zu Twitter anzustellen scheint. «Gut, gibt es für Drupal das Twitter-Modul», dachte ich bei mir, «damit lassen sich — automatisch — beliebige Inhalte in Kurzform an Twitter oder an andere Microblogging-Dienste wie Identi.ca senden. Praktisch!» Den aktuellen Blogeintrag hier kann man bspw. gleich jetzt auf http://twitter.com/Blooniverse nachlesen.