Persönliches/Personal
Kommunikation in Social Media
[DrupalCamp Essen http://drupaletics.de] Meine Session «Drupal-Mobiliser» http://bit.ly/9eFqKh wird häufig auf meinem Twitter-Konto @Schaffner_Comm erwähnt — dabei handelt es sich um eine Präsentation mit Theorie (Vortrag)- und Praxisteil (Tutorial). Jetzt ist mir während des #twitterns urplötzlich aufgefallen, dass: die Kennzeichnung und Strukturierung von Informationen in Social Media doch relativ anspruchsvoll ist.
Und ohne eine solche Kennzeichnung/Strukturierung — finde ich zumindest — wird die ganze Informationssammlung ganz schön unübersichtlich. Dazu gesellen sich alle möglichen Kommunikations-Konventionen — je nach Plattform unterschiedlich. Es wäre spannend, könnte man zu diesem Thema mal eine Übersicht zusammenstellen.
Andererseits wird der Online-Informationsaustausch ohne strikte Konventionen wohl freier, ungezwungener, fliessender. Und das ist ja auch sehr, sehr viel wert. \#drupaletics #drupal #drupalcamp #mobileweb #drupalsession #twitter
Kopenhagen: Authentisches Geschäfts-Grün?
Kopenhagen macht Klimagefangene: Manchmal frage ich mich, wie sich gewisse Menschen vorstellen, authentische Wirtschaftsbeziehungen in der boomenden (!) Neuen Nachhaltigen Industrie und Wirtschaft aufzubauen, wenn sie nicht einmal zu den einfachsten Greenomics-Grundlagen stehen — das Ganze (siehe Greenpeace-Link http://www.greenpeace.ch/freechrigi) erinnert mich an ein groteskes Aristokraten-Kapitalisten-Schauspiel aus vergangenen Jahrhunderten. Und das im Zeitalter des Informationalismus und der Dezentralisierung. Mal ehrlich: als grün-nachhaltiger Unternehmer muss man sich ja für eine derart abartig-unangepasste Polit-Elite schämen. Eine falsche Macht-Elite, welche wirtschaftliche Innovatoren und das planetare Gewissen — beides in Form von Greenpeace und anderen NGOs — vernichten wollen … unbegreiflich.
Glücklicherweise gibt es auch grüne Business-Hoffnungsträger:
- «Is There Hope for Business after Copenhagen?»:
http://www.climatebiz.com/blog/2009/12/21/there-hope-business-after-cope... - «It's All About the Money in Copenhagen»:
http://www.climatebiz.com/blog/2009/12/17/its-all-about-money-copenhagen - INCR (Investor Network on Climate Risk) is a $8 trillion network of investors that promotes better understanding of the financial risks and opportunities posed by climate change.
http://www.incr.com
In diesem Zusammenhang: Als Gegenveranstaltung zum WEF (World Economic Forum) verleihen die Erklärung von Bern und Greenpeace besonders üblen Firmen die «Public Eye Awards»-Schmähpreise. In den Kategorien «Global», «Swiss» und «Greenwash» werden Firmen nominiert, die sich besonders durch menschen- und umweltverachtende Geschäftspraktiken hervorgetan haben. Unter allen Nominierten wird ein «People’s Award» verliehen. Wer diesen Award erhält, entscheiden Sie in einer Abstimmung auf www.publiceye.ch. Die Nominierten werden am 14. Januar bekannt gegeben. Gleichzeitig startet auch die zweiwöchige Online-Abstimmung.
Seit wann gehören Blogs nicht mehr zu Social Media?
Der Beitrag auf Copyblogger.com «Since When Are Blogs Not Social Media?» stammt zwar vom Juli 2009, nichtsdestotrotz finde ich seine Differenzierung/Präzisierung ganz zutreffend und spannend. Der Titel sagt eigentlich auch schon alles — auf treffende Weise!
Ars Electronica, Linz: Bios-Roboter schreibt Bibel
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Am Medienkunstfestival Ars Electronica (3.–8. September 2009) in Linz mit dem Thema «Human Nature» habe ich folgendes MP4-Mobile-Video aufgenommen, worauf ein Industrieroboter eine Bibel schreibt. Ich finde den Ausdruck recht stark und symbolisch. Die Installation stammt von robotlab. Hier die dazugehörige Beschreibung:
In der Installation «bios [bible]» schreibt ein Industrieroboter mit einer Schreibfeder handschriftlich die Bibel auf Papierrollen nieder. Mit Präzision führt die Maschine die kalligrafischen Linen aus, und läßt so, wie ein Mönch im klösterlichen Scriptorium, nach und nach den Text entstehen.
Beginnend mit dem Alten Testament und den Büchern Mose produziert «bios [bible]» in sieben Monaten ohne Unterbrechungen das gesamte Werk. Alle 66 Bücher der Bibel werden so auf Rollen geschrieben und anschließend als Schriftwerke in der Bibliothek der Installation aufbewahrt.
«bios [bible]» beschäftigt sich mit Fragen von Glauben und technischem Fortschritt. Die Anordnung setzt zwei für die westliche Gesellschaft grundlegende Systeme in Beziehung, die christliche Religion und den wissenschaftlichen Rationalismus. In diesem Zusammenhang spielt seit jeher das Medium Schrift eine besondere Rolle, als Heilige Schrift oder als formale Niederschrift von Wissen.
DrupalConParis2009: Einen Drupaljob finden
Es sieht gut aus für Drupal: Das System für die und mit Zukunft scheint auch wirtschaftlich extrem attraktiv zu sein und in zunehmendem Mass anziehender zu werden, siehe: Find a job at the conference!. Das Drupal-Job-Treffen findet am 3. September von 17:00–20:00 Uhr im Maison Internationale statt.
Mit Konferenz ist natürlich die grosse DrupalCon in Paris gemeint — eine Tagung, welche vom 1.–5. September stattfindet. Rund 800 Drupal-Begeisterte nehmen daran teil. Der Kongress ist also etwas grösser als unser DrupalMediaCamp Schweiz 2009 im Mai in Aarau; aber das war schliesslich auch «nur» ein Camp, keine Con.
Ein Drupal-Ahoi an die Piratenpartei Schweiz
Am 12. Juli 2009 wurde in Zürich die Piratenpartei Schweiz (PPS) gegründet. Die Kernanliegen der Partei sind:
- Den freien Zugang zu Wissen, Kultur und Medien zu fördern,
- die Menschenrechte, Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung der Bevölkerung zu stärken,
- eine lückenlose Transparenz der Staatsmacht herbeizuführen und
- schädliche Monopole einzuschränken.
Da schaue ich mir doch die Piraten-Website http://piraten-partei.ch genauer an und entdecke: Die ist ja mit unserem favorisierten Websystem (CMS/CMF) Drupal umgesetzt. Na ja, welches System sonst wäre geeigneter und zukunftsfähiger?!
Achtung: Web-3.0-Konkurrenz für Drupal
Achtung, hier kommt die Web-3.0-Konkurrenz für Drupal (respektive die blooniversale Drupal-Distribution): www.webmaster-4you.de ;-D
Ein einheitliches EU-Bio-Logo
Wie das designtagebuch.de weiss, soll ein länderübergreifend einheitliches EU-Bio-Logo gestaltet werden. Dazu veranstaltet die EU-Kommission einen Gestaltungswettbewerb.
Succeeding without Growing
A very interesting interview excerpt with the professor emeritus of the MIT Sloan School of Management, Jay Forrester who famously invented what is now known as RAM. He talks about sustainability and about businesses surviving without growing.
He says that crisis are a window of opportunity for technological change and other changes such as from oil to other things.
It takes pressures to do that, and if the old technologies have gone as far as they can, then it's in the great economic downturns that the new things that have been talked about for a long time can begin to spring up. So it will be interesting to see whether 15 years from now we will recognize that the present economic crisis in fact was a motivator for moving forward in other areas.
Jay Forrester also says that if you maintain a system with proper management policies, surviving without growth is possible.
10 Tips from an 'Eco-Capitalist'
Future 'Eco-Capitalists' and other entrepreneurs, here are Tom Szaky's very useful tips for your business.
1. Learn on the job.
2. Don't get stuck if something doesn't work - try something new!
3. Use every opportunity, don't dismiss something.
4. Excite your investors.
5. Treat your business like a tree, nurture it and be sustainable and it will give you the fruits.
6. Reusing waste is more profitable than recycling.
7. Don't ask people to pay more for green.
8. Tell a great juicy story about your business - that's a cheaper way to sell your stuff. So, no need to advertise.
9. There is always an opportunity in a problem ... so find it.
10. a) Get your buyers to help you make the products because they will surely buy them. b) Involve your customers in marketing.
Greenpeace fokussiert Technologie
Greenpeace hat nicht nur wesentlich zur Entwicklung FCKW-freier Kühlschränke beigetragen, sondern beschäftigt sich auch sonst — aktiv wie auch passiv — mit technologischen Neuerungen, bspw.:
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Die erste iPhone-Applikation von Greenpeace Schweiz: Mit der Überarbeitung des Konsumratgebers «Welcher Fisch darf auf den Tisch» hat Greenpeace Schweiz zum ersten mal eine iPhone Applikation entwickelt.
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Stürmische Entwicklung der Windenenergie: 2008 hat die Produktion von Windenergie weltweit um 36 % zu genommen. 27'000 MegaWatt neue Windkraftleistung wurde hinzu gebaut (marc, 06.02.2009).
Gentech-Pflanzen ohne Vorteile
Greenpeace erstaunt mich immer wieder aufs Neue. Klarheit und Prägnanz dieser NGO/NPO spiegeln sich in ihren Aktionen, Aussagen/Informationen sowie Produkten:
Gentechnologie sei für Schweizer Bauern zurzeit keine Option, sagt Sandra Helfenstein vom Schweizer Bauernverband. Sie bringe keine Vorteile, sei bei den Konsumenten nicht akzeptiert und werde jetzt auch vom Uno-Weltlandwirtschaftsrat sehr kritisch beurteilt (Claudio De Boni, greenpeace 4/08).
Sie steht, die Irena (International Renewable Energy Agency)
Ist das zu glauben? Schlägt die menschliche «Zivilisation» möglicherweise doch noch den Weg in ein zukunftsfähiges 21. Jahrhundert ein? Vom 26.–27. Januar fand in Bonn die Konferenz der «International Renewable Energy Agency» — kurz IRENA — statt. Nun schreitet sie voran, die Irena, die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien. Mal sehen, ob wir vom Blooniversum da mithalten können …